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Baristabar von Janko Decker, Meisterschule Berlin. Nussbaum, lackierte MDF, lackierte ...
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Seite: 80-81 | Ausgabe: 02/2012
Auf einen Espresso
Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle
Die Baristabar von Janko Decker ist ein robuster Tisch, der mit vollendeten Details und Stilzitaten aus der italienischen Bar kein Geheimnis aus seiner Bestimmung macht. Eine Berliner Hommage an den Kaffeegenuss!
Das Credo der Moderne »Form-Follows-Function« wird immer dann gerne zitiert, wenn man herausstellen möchte, dass für eine ungewöhnliche Form ihre Nützlichkeit der Grund war. Aber bereits in der Renaissance wurde erkannt, dass die Funktion (utilitas) nur ein Kriterium ist, aber zu einem richtig guten Objekt auch noch die Berücksichtigung zweier weite...
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Seite: 72-73 | Ausgabe: 01/2012
Altar für die Schönheit
Eckhard Heyelmann, Garmisch-Partenkirchen, Innenarchitekt und Dipl.-Designer, Schulleiter a. D.
Das Schminkmöbel von Marcel Retke, Meisterschule Berlin, begeistert durch eine strenge, fast sakral anmutende Symmetrie und feingliedrige Dimensionierung. Die Funktionalität ist der Ästhetik in einigen Punkten untergeordnet.
Besonders reizvoll ist an diesem Schminkmöbel die aufstrebend symmetrische, wie ein Hochaltar anmutende Gestalt, verstärkt durch den Hocker als Repräsentant der Benutzerin. Deren Beschäftigung mit der eigenen Schönheit erscheint durch die formale Konzeption des Möbels in fast sakraler Weise überhöht. Das wandhängende Objekt aus amerikanischem Nussba...
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Seite: 84-85 | Ausgabe: 12/2011
Kommode mit Anhang
Prof. Peter Litzlbauer, Staatl. Akademie der bildenden Künste Stuttgart, Fachbereich Architektur und Design
Das Meisterstück von Benjamin Back gliedert sich formal in eine dominierende Kommode mit angehängter Tischplatte. Die Gesamterscheinung des grundsätzlich als Schreibtisch konzipierten Ensembles spricht keine eindeutige Sprache.
Die Bestandsaufnahme deutet auf einen Schreibtisch hin: großer Schubkasten für Hängeregistraturen, schmale Schubladen für Schreibutensilien und Papier, offene Fächer für Ordner und Bücher. Im Korpus versteckt ist ein gut durchlüfteter Platz für den PC. Die Schreibplatte zeigt eine klassische Ledereinlage, der Technik geschuldet ist die bündig eingel...
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Vitrine für Orgelteile von Florian Weishaupt, Schulen für Holz und Gestaltung ...
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Seite: 92-93 | Ausgabe: 11/2011
Musikalischer Wettstreit
Ursula Maier, Markgröningen, Maître Ébéniste, Innenarchitektin BDIA
Florian Weishaupt hat seine Vitrine für Orgelteile bewusst an den klassischen Aufbau einer Orgel angelehnt und schöne Entsprechungen gefunden. Doch wie stark darf das Möbel gestaltet sein, um den Exponaten nicht die Schau zu stehlen?
Auf den ersten Blick erscheint mir die Vitrine spannend: Dominant wirken die gezahnt aufgereihten Eichenstäbe, die wunderschön verzapft mit Querverbindungen den farblich abgesetzten Schubladenkorpus tragen. Darüber stülpt sich ein Glasgehäuse mit einer Abdeckung. Es gibt kein Vorne und Hinten. Welche Objekte könnten in dieser Vitrine ausgestellt wer...
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Seite: 14-21 | Ausgabe: 10/2011
Holz bewegt
Junge norddeutsche Tischler haben in Hamburg ihre Möbel und Objekte in einer viel beachteten Ausstellung gezeigt. Ausgewählte Arbeiten im Spannungsfeld von Ästhetik, Funktionalität – und Poesie.
Meister und Gesellen, Künstler, Architekten und Azubis aller Lehrjahre sind von April bis Juni 2011 im Hamburger Museum der Arbeit Botschafter einer gemeinsamen Sache geworden: Ihre Exponate zogen Tausende Besucher in die Ausstellung »Holz bewegt« und machten aus Design, Nachhaltigkeit und Handwerkskunst einen Themenmix zum Anfassen. In den vier Kat...
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